Popeye! Wer kennt diesen Klassiker der Comic und Cartoongeschichte nicht. Der weltberühmte Seefahrer mit seinen typischen Unterarmen und seinem unstillbaren Hunger nach Spinat ist auch heute noch ein Begriff unter Jung und Alt.

maxresdefaultErfunden wurde der Seefahrer und die Geschichten um ihn von dem amerikanischen Zeichner Elize Crisler Segar. Die ursprüngliche Fassung der Comic-Serie von 1919 mit dem damaligen Titel Thimble Theater wurde als kleiner Comic in der Tages- und ab 1925 auch in der Sonntagszeitung veröffentlicht und erhielt zu Beginn die Figur Popeye gar nicht. Die Serie drehte sich lediglich um Castor Oyl, seine Freundin Olivia und deren Freund Ham Gravy. Der heutige Held der Reihe, Popeye, trat erst am 17. Januar 1929 zum ersten Mal als Nebenfigur, einem Seemann, auf. Segar verlieh ihm mit der Kapitänsmütze, dem Anker-Tattoo auf dem linken Unterarm, den grotesken Proportionen der Arme und einem schiefen Gesicht, hervorgerufen durch die im Mundwinkel eingequetschte Pfeife und das ständige Zukneifen eines Auges, ein markantes Erscheinungsbild. Die schrullige Figur des murrischen, aber herzensguten, schlagfertigen Seemanns erlangte sehr schnell Popularität. Diese ging so weit, dass er Ham Gravy gänzlich ersetzte und auch Castor Oyl nur noch eine Rolle am Rande einnahm. Die einzige der Erstbesetzung, die weiterhin eine größere Rolle als Geliebte Popeyes innehielt, war Olivia. Im Verlauf der Serie führte der Autor weitere interessante Figuren ein, wie beispielsweise Popeyes bester Freund Wellington Wimpy, ein philosophierender und opportunistischer Hamburger Liebhaber.

Nach dem Tod seines Erfinders im Jahre 1938, wurde die Serie von anderen Künstlern übernommen, alles in allem haben bis heute mehr als 8 verschiedene Zeichner die Comics für Zeitungen entworfen und erstellt. Darüber hinaus gibt es von drei weiteren Zeichnern seit 1969 unzählige Comic Bücher über den kraftvollen Seefahrer. Ebenso wurden die Zeichnungen ab 1933 als Cartoons in Kinos und im Fernsehen ausgestrahlt. Hier war es auch, wo der Spinat als Popeyes Markenzeichen und Stärkungsmittel erstmals Verwendung fand. Insgesamt wurden mehr als 453 Teile in schwarz-weiß, sowie später auch in Farbe erstellt. Auch auf die reale Kinoleinwand schaffte er es 1980. Seitdem ist es etwas still um Popeye geworden, die Figur lebt aber weiter in Sammlerstücken, historischen Comics und Reprints der alten Hefte. Und Popeye hat auch den Sprung ins digitale Zeitalter geschafft. Er lebt weiter in Video- und Computerspielen und auch Online-Casinos haben ihm Slotmaschinen gewidmet, in denen der Seemann zu sehen ist. Das Lucky Nugget Online Casino hat eine zum Beispiel eine tolle Auswahl unterschiedlichster Slotmaschinen im Angebot, die sich vielen verschiedenen Themen widmen. Comicmotive, auch mit Popeye dem Seemann, zählen zu den beliebtesten Motiven bei den Slotmaschinen überhaupt.

Popeye ist und bleibt ein kultiges Unikum im Comic und Cartoon Universum.